Die Senioren-Radler der SG Herschbach-Schenkelberg hatten sich für ihre 24. Jahrestour in Folge vom 28.6. bis 1.7.26 den Mosel-Radweg ausgewählt, der 2005 schon einmal bei der Saar-Mosel-Fahrt von Mettlach bis Bullay auf dem Programm stand. Der Start war dieses Mal an der deutsch-französisch-luxemburgischen Grenze, wo die Moselgemeinden Perl (D), Apach (F) und Schengen (L) das länderübergreifende touristische „Schengener Eck“ bilden.

Nach vier Tagesetappen durch das landschaftlich reizvolle, weinverhangene Moseltal hatten die Freizeitradler im Alter von 54 bis 84 Jahren auf einwandfreien Radwegen bei hochsommerlichen Temperaturen am Zielpunkt „Deutsches Eck“ in Koblenz 280 km in den Beinen.

Zum Auftakt in Schengen gab es eine kurze Stippvisite am Europäischen Museum und dem benachbarten Moselschiff „Prinzessin Marie-Astrid Europa“, wo das Schengener Abkommen 1985 unterzeichnet wurde (freier Personen- und Warenverkehr in den europäischen Mitgliedsländern). Über das luxemburgische Kleinstädtchen Remich mit seinem französischen Flair und Konz, wo Mosel und Saar sich treffen, wurde mit Trier in der ältesten Stadt Deutschlands das erste Etappenziel erreicht.

Die nächsten beiden Tagesfahrten endeten im bekannten Moselort Bernkastel-Kues mit seiner beeindruckenden mit zahlreichen Fachwerk-Bürgerhäusern geschmückten historischen Altstadt und – an Europas steilsten Weinberg „Calmont-Klettersteig“ vorbei -im Weindorf Ellenz-Poltersdorf, ehe die Schlussetappe nach Koblenz anstand.

Willkommene Kaffee-, Trink- und Mittagspausen beim Radeln durch eine attraktive Landschaft und urgemütliche Winzerdörfer wurden in Oberbillig, Schweich, Neumagen-Dhron, Traben-Trarbach, Zell und auf der Ferieninsel in Winningen eingelegt.

Zu den kulinarischen Höhepunkten im bekanntesten Weinanbaugebiet Deutschlands zählten die Verkostungen der Mosel-Weine in einem Weingut in Bernkastel-Kues mit Blick auf die weltbekannte Weinbergslage „Bernkasteler Doctor“ und in der Gutsschänke „Würzlayhof“ in Lehmen.

Die Anreise nach Perl/Schengen erfolgte mit Privat-PKW und ab Koblenz mit der Bahn. Für den hilfreichen tourbegleitenden Rad- und Gepäcktransfer bei der Hin- und Rückreise und den Tagesetappen stand ein Kleintransporter mit dem bewährten Fahrer Horst Höwer zur Verfügung.





















Vor dem Museumsschiff in Schengen
v.l.n.r.: Gerd Henkel, Horst Höwer, Werner Schmitz, Eckhard Weber, Werner Alef, Klaus Ortseifen, Bernhard Bechtel, Otmar Michels, Otmar Weiand, Friedhelm Weiand, Jens Köhler, Walter Schäfer, Ulli Hehl, Achim Kiefer, Matthias Kiefer.






















Am Würzlayhof in Lehmen













































Mittag auf der Mosel-Insel Winningen














































Am Deutschen Eck in Koblenz